Genussscheine

Mit Stimmrecht ?


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Kick-Back-Zahlungen


Chanche oder Risiko? Vor- und Nachteile der Geldanlage Genussrechte im Überblick:

Zahlen & Fakten

  • Sicherheit bis
  • Abschluss- & Verwaltungkosten bis
  • Verzinsung ünter
  • Verlust bis

Genussrechte: Chancen

Zinssatz liegt deutlich über dem Niveau des Zinses auf Spareinlagen.

Sicherheiten je nach Vertrag; z. B. bei Minderung des Genussrechtskapitals, wird aber in nachfolgenden Gewinnphasen wieder aufgefüllt leicht übertragbar.

Genussrechte: Risiken

Totalverlust der Einlage.

Totalverlust noch nicht vorgenommener Zinszahlungen.

Beim Verkauf von Genussrechten vor Ablauf der Laufzeit kann es zu Kursverlusten kommen.

Risikoreiche Anlagepapiere

Genussscheine sind eine Mischung aus Aktie und Anleihe / Sie locken mit hohen Zinsen, doch Privatanleger sollten vorsichtig sein.

Dass Genussrechte gesetzlich nicht näher definiert sind, bietet den Unternehmen bzw. Herausgebern bei der Gestaltung großen Spielraum. Klassische Merkmale der Anlageform sind flexible Laufzeitgestaltung, hohe Rendite und Ihre Risikobereitschaft als Anleger. Denn im Falle einer Insolvenz oder einer Liquidation (Verkauf oder Auflösung des Unternehmens) wird Ihre Einlage erst zurückgezahlt, wenn alle anderen Gläubiger vollständig ausgezahlt wurden. Es ist also denkbar, dass es zu einem Totalverlust Ihrer Genussscheine also Ihrer Geldanlage kommt.

Ein Genussrechtsvertrag zwischen Ihnen als Anleger und dem/der Emittent/in (Bezeichnung für Unternehmen, die zum Zwecke der Kapitalbeschaffung Wertpapiere oder ähnliche Urkunden ausgeben) regelt, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe Zinsen gezahlt werden bzw. Ausschüttungen erfolgen (sog. Gewinnbeteiligung). Üblicherweise setzen Ausschüttungen auf das Genussrechtskapital einen ausreichenden Jahresüberschuss oder einen Bilanzgewinn voraus. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt ist, erfolgt für das Geschäftsjahr keine Ausschüttung. Üblich ist jedoch ein Anspruch der Genussrechtsgläubiger auf Nachzahlung ausgefallener Zinsansprüche aus den Gewinnen der Folgejahre.

Sind meine Genussrechte übertragbar bzw. kann ich sie vor Ablauf der Laufzeit kündigen?

In der Praxis werden Genussscheine meist als Inhaberpapiere herausgegeben. Das heißt, derjenige, der die verbrieften Leistungen (Zinsen, Ausschüttungen) erhält, nicht namentlich genannt wird, sondern jeder Inhaber der Wertpapiere die festgesetzten Leistungen erhält.

Deshalb sind Genussrechte durch Abtretung auch leicht übertragbar – was sie für den Käufer umso attraktiver macht. Die Laufzeit bzw. Kündigung der Genussrechts-Beteiligung kann – wie alle Bedingungen – sehr unterschiedlich geregelt werden. Entweder wird ein fixer Beendigungszeitpunkt gewählt oder eine Mindestlaufzeit im Sinne einer Kündigungsausschlussfrist.

Wie werden die Zinsen / der Gewinn aus Genussrechten steuerlich behandelt?

Die Genussrechtszinsen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen somit der Abgeltungssteuer. Das bedeutet, sie müssen pauschal mit 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer bezogen auf die Abgeltungssteuer versteuert werden. Dies gilt auch für Anleger, deren persönlicher Einkommensteuersatz höher ist als 25 %. Wenn Sie einen niedrigeren Steuersatz als 25 % haben, besteht die Möglichkeit, den Teil der abgeführten Steuer, der über Ihren Einkommenssteuersatz hinausgeht, zurück zu erhalten. Gleiches gilt, wenn Ihre Zinseinkünfte unter dem aktuellen Freibetrag von 801 Euro pro Person (bei gemeinsam veranlagten Personen 1.602 Euro) bleiben. Bis zu diesem Betrag sind die Genussrechtszinsen steuerfrei (Stand: Dezember 2010), und Sie haben Anspruch auf Erstattung der bereits abgeführten Steuern. Die Erstattung erfolgt im Rahmen Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung.



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